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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2013
Ergriffen vom Leben
Was Menschen wirklich brauchen
Der Inhalt:

Die Angst der Afrikaner in Moskau

von Bernhard Clasen vom 26.07.2013
Fremdenfeindlichkeit ist in Russlands Mitte angekommen.
Wer dagegen angeht, wird kriminalisiert.
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Der neunjährige Wadim weiß zwar nicht, wer Wladimir Putin ist. Doch er kann mir besser als seine Eltern deutlich machen, wie man hier in Moskau über Migranten denkt. »Weißt du«, erklärt er mir ganz aufgeregt, als ich ihm ein Vanille-Eis kaufe, »bei uns in der Schule ist Krieg. Da sind die anderen, die wollen uns alles wegnehmen. Aber wir haben uns zusammengeschlossen, treffen uns und überlegen, was wir machen, damit die uns nicht alles wegnehmen.« »Die anderen«, das zeigt sich im Laufe des Gesprächs, sind die Kinder von Tschetschenen, Usbeken, Kasachen. Alle, die keine klare weiße Hautfarbe haben und oft Muslime sind.

Swetlana Gannuschkina weiß hingegen gut, wer Wladimir Putin ist, mit dem sie jahrelang im Menschenrechtsausschuss des Präsidialamtes zusammengearbeitet hatte. Und sie weiß auch, w