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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2012
Nicht aufgeben!
Was von Martin Luther zu lernen wäre
Der Inhalt:

Kontroverse über Freiheit

vom 27.07.2012

Zu: »Dein Name sei Freiheit« (12/12)

Es gibt keine Freiheit ohne Bindung – alles, was der Mensch tut, denkt und redet, ist in einen komplexen Kontext eingebunden, zu dem ich als freier Mensch in freier Entscheidung verantwortungsvoll »Ja« oder »Nein« sagen kann – mitmachen oder außen vorbleiben, einigen oder spalten kann. Wir sind angehalten, in diesem Sinne die anstehenden Probleme menschlich zu lösen, auch unabhängig von aller Politik, Religion und Theologie, und dafür ist Joachim Gauck sicherlich einer der Fähigsten, wie die Praxis zeigt.

Cornelia Schergaut, Berlin

Ich kann nicht verstehen, warum Sie versuchen, Joachim Gauck in ein Licht zu rücken, das ihn als Verehrer einer falschen Freiheit beleuchten soll. Wenn er sich nachdrücklich zu den »westlichen Werten« bekennt, also auch zu den ethischen Grundlagen unseres Grundgesetzes, so vermag ich nicht zu sehen, wieso diese nicht »wirklich für einen Christen taugen« sollten. Auch ist mir schleierhaft, wieso Sie indirekt unterstellen, er stehe nicht zu den Maximen der Goldenen Regel, bloß weil er sich kritisch zum Islam äußert.

Winfried Parschau, München

Mit diesem Artikel stimme ich voll überein, bis auf die Tatsache, dass Britta Baas die »Kernbotschaft Jesu« nur halb zitiert. Sie beginnt mit der Forderung »Du sollst Gott als den Herrn ehren«, dann erst folgt der Nächste. Diese Voraussetzung war früher ganz selbstverständlich, auch für Luther, für Paulus sowieso. Aber heute wird doch Gedanken- und Handlungsfreiheit auch für alle Andersdenkenden gefordert und sogar gesetzlich fixiert, wenn diese nur unsere Gesetze einhalten; und da liegt für mich die entscheidende Wende: Die Abwendung vom Glauben an den Schöpfergott ermöglicht doch jeden eigenwilligen Umgang mit der Schöpfung, einschließlich des Mitgeschöpfs!

Alheide Siess, Ettlingen

Die von Ihnen aufgezeigte Traditionslinie Paulus – Luther – Gauck las sich originell, und ich war auf einen anregenden Artikel gespannt. Leider fand ich mich nach der Lektüre enttäuscht. Sie beziehen sich auf die »Erklärung«, die Friedrich Schorlemmer und zehn weitere ehemalige DDR-Bürgerrechtler am 8. März 2010 anlässlich der Kandidatur von Joachim Gauck zum Bundespräsidenten ve

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