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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2010
Es reicht!
Sieben Gebote für eine ethische Revolution des Finanzwesens
Der Inhalt:

Das unsichtbare Gift

von Siegfried Pater vom 23.07.2010
Millionen Bengalen sterben einen qualvollen Tod, weil Arsen das Grundwasser in Bangladesch verseucht. Wasserfilter könnten das verhindern, doch sie sind für viele zu teuer
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Eine Lastenrikscha bahnt sich ihren Weg durch den dichten Verkehr. Auf der Ladefläche befinden sich sechs Wasserfilter. Eine überlebenswichtige Lieferung: Denn jeder dritte Bengale trinkt Tag für Tag Wasser, das mit Arsen verseucht ist. Das giftige Metall riecht nicht, schmeckt nicht und hat keine Farbe. Es gelangt über das Trinkwasser und die kärglichen Speisen unbemerkt in den Körper. Die Filter können das verhindern. Am Bestimmungsort wird die Rikscha deshalb schon ungeduldig erwartet. Frauen und Kinder singen und klatschen, als sie ankommt. Umringt von glücklichen Menschen werden die Filter abgeladen, aufgebaut und sofort gefüllt. Jeder möchte das arsenfreie Wasser probieren, das sich in einem dünnen Strahl aus den Filtern ergießt.

Ein Rundgang durch die angrenzenden Hüttensiedlungen verdeut