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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2010
Es reicht!
Sieben Gebote für eine ethische Revolution des Finanzwesens
Der Inhalt:

»Böser schwarzer Vogel«

von Uta Von Schrenk vom 23.07.2010
Naturschützer verteidigen den Kormoran als »Vogel des Jahres«. Fischer und Angler schießen ihn ab. Protokoll einer Kontroverse
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Schwarz ist der Kormoran, mit Hakenschnabel und blitzenden Augen, und wenn just niemand auf dem Wasser arbeitet und der Magen knurrt, dann nichts wie los, im Gleitflug über die Oberfläche und abgetaucht, wo eine Schwanzflosse winkt. Der Kormoran ist so etwas wie der natürliche Feind des Fischers und Anglers. Er sitzt auf morschen Pappeln oder Erlen, auf morastigen Sumpfinseln, überall, wo es Wasser und Fisch gibt. Genügend Fisch. Doch der deutsche Fischer und Angler ist wehrhaft, und deswegen wird »ab 5.45 Uhr zurückgeschossen«, wie der bayerische Kabarettist Gerhard Polt in einem Sketch über den Kormoran formulierte. Dabei steht das Tier unter Artenschutz.

Nabu-Zentrum Blumberger Mühle in Brandenburg. Jörg Kienast, beschäftigt beim Naturschutzbun