Klimakiller Flüssiggas
Die Bundesregierung will bis Anfang 2023 provisorische Flüssiggas-Terminals in Wilhelmshaven und Brunsbüttel in Betrieb nehmen – die Aktivistinnen und Aktivisten des Anti-Braunkohle-Bündnisses »Ende Gelände« halten nichts davon. Die »zwielichtigen Langzeitlieferverträge für besonders klimaschädliches Flüssiggas« seien eine »Kampfansage an alle, die für Klimagerechtigkeit kämpfen und die schon jetzt von Klimakrisen betroffen sind«, heißt es in einem Aufruf. Der Import von Flüssiggas verschärfe die Klimakrise und setze »koloniale Gewalt« fort. Zudem würden die Terminals im Schnellverfahren ohne wichtige Umweltprüfungen gebaut. Mit einem »Klimacamp«, das vom 9. bis zum 15. August in der Nähe von Hamburg stattfinden soll, will Ende Gelände seinen Forderungen nach einer »radikalen Wärmewende« Nachdruck verleihen.
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