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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2021
Ein bisschen unendlich
Was Reisen mit Religion zu tun hat
Der Inhalt:

Treffpunkt Trinkhalle

vom 09.07.2021
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Bude, Büdchen, Kiosk – es gibt viele Bezeichnungen für die Institution Trinkhalle, in der ursprünglich industriell abgefülltes Mineralwasser verkauft und zu sich genommen wurde. Für die Menschen an Rhein und Ruhr sind Trinkhallen seit 150 Jahren wichtige Treffpunkte, um mit Nachbarn ein paar Worte zu wechseln, ein Bier in Gemeinschaft zu trinken und natürlich um Tabak, Zeitschriften oder Süßigkeiten zu kaufen. Bis in die 1960er-Jahre wurden die Trinkhallen häufig von Kriegsversehrten oder Bergmannswitwen betrieben, heute machen sich vor allem Zuwanderer damit selbstständig und sorgen mit ihrem Kiosk oft für den sozialen Kitt eines Viertels. Selbst in der Pandemie durften in der ersten Phase die Büdchen mit Außer-Haus-Verkauf durchs Fenster geöffnet bleiben. Um ihren Wert zu würdigen, hat das NRW-Kulturministerium die Trinkhallen kürzlich zum immateriellen Kulturerbe ernannt.

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