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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2020
Der Gott von gestern
Warum die Kirchen in der Krise sprachlos sind
Der Inhalt:

Ein Jahr lang aufatmen können

von Constanze Bandowski vom 10.07.2020
Die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte hilft Menschenrechtlern.
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Ihr Engagement gegen religiöse Fanatiker auf den Malediven hat Shahindha Ismail ins Visier radikal-islamischer Gruppen gerückt. Der Gründerin des Maldivian Democracy Network drohen jahrelange Haftstrafen. Ähnlich ergeht es Bischof Antonio Ablon von den Philippinen. Da er sich für die Belange der indigenen Bevölkerung einsetzt, taucht sein Name auf Mordlisten der Regierung auf. Nun leben Ismail und Ablon dank der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte für ein Jahr in Deutschland. Die Stiftung bietet Menschen wie ihnen, die in ihrer Heimat wegen ihres Einsatzes für Menschenrechte und Meinungsfreiheit verfolgt werden, Stipendien an. Jedes Jahr ermöglicht sie bis zu sechs Gästen, sich von den Strapazen und Todesängsten in ihren Herkunftsländern zu erholen.

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