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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2018
Die geheimnisvolle Kraft der Kreativität
Der Inhalt:

»Ich verliere die Geduld«

vom 06.07.2018
Eine Publik-Forum-Petition an den Papst fordert: »Keine Ausgrenzung am Tisch des Herrn!« Der neu aufgeflammte Streit ums Abendmahl löst eine große Debatte aus. Auszüge aus Leserbriefen

Den Totalschaden der Ökumene gibt es bereits seit der Zeit, als Jesus die Einsetzungsworte »Dies ist mein Leib …« untergeschoben wurden. Als der eingeborene Sohn des allmächtigen Vaters, wie es im ökumenischen Glaubensbekenntnis heißt, hat Jesus mit diesem Spruch kein Problem.Er kann noch mehr: übers Wasser wandeln, sich von einer Jungfrau gebären lassen und von den Toten auferstehen. Das ist der Totalschaden der Ökumene, seit es das Dogma gibt! Rolf Römer, München

Mir ist es egal, ob irgendwelche Kirchenoberen das gemeinsame Abendmahl »zulassen« wollen oder nicht, denn ich gehe zum Abendmahl, wo ich will, egal ob evangelisch, katholisch, altkatholisch oder oder oder. Denn dort, wo ich mit zweien oder dreien in seinem Namen versammelt bin – da isser dabei, dat is prima! Ihm ist es auch egal, ob sie das genehmigen oder nicht! Was ich bin? Evangelisch oder katholisch? Ich bin Christ! Roland Wachendorf, Soest

Mein Mann und ich haben 38 Jahre lang in einer guten ökumenischen Ehe gelebt. Leider ist mein Mann gestorben. Uns war es wichtig, beide Glaubensrichtungen offen zu leben. Ich glaube sagen zu dürfen: Es ist uns gelungen – wofür wir beide dankbar waren. Wir waren uns immer einig, dass wir es wieder so machen würden, selbst wenn Rom es nicht erlaubt. Schlussendlich sind wir doch mündige Christen und können die Verantwortung selbst übernehmen. Silvia Machill, Zürich

Ich unterstütze diese Petition nicht! Im Alleingang aus pastoralen Einzelfällen eine allgemeine Regelung zu schaffen, steht der Deutschen Bischofskonferenz nicht zu. Das ist Sache der Weltkirche, damit hat der Papst völlig recht. Die Bischofskonferenz kann das Thema diskutieren, sie kann Anstöße geben. Aber sie kann dazu keine neue Norm verfassen. Uta Böer, Bernkastel-Kues

Nicht die Verteidigung der eigenen Lehre führt zur Ökumene, sondern die Einsicht, dass wir Menschen die Bedeutungsfülle der Eucharistie nicht mit einem Entweder-oder-Denken erfas

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