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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2016
Europäische Union: Auf der Suche nach dem neuen Wir
Der Inhalt:

Von Afrika in die Karibik

von Claudius Grigat vom 08.07.2016
PFplus

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Weltmusik. Ein merkwürdiger Begriff: »Weltmusik«. Meist wird Folklore nichtwestlichen Ursprungs unter diesem Etikett einsortiert, egal, ob eine arabische Oud oder eine indische Sitar als Saiteninstrument zu hören ist. Auf das aktuelle Album »Heritage« passt der Begriff dann doch gut: Darin wird ein musikalischer Bogen von Afrika in die Karibik geschlagen und somit gleichsam die Route der Sklavenhändlerschiffe im 16. Jahrhundert nachvollzogen.

Richard Bona stammt aus Kamerun und hat sein Ausnahmekönnen als Musiker schon Stars rund um den Erdball zur Verfügung gestellt, darunter Paul Simon, Harry Belafonte oder Herbie Hancock. Auf seinen Alben erzählt er gern Geschichten mit Geräuschen und Klängen, wobei seine Texte oft von Politik und Engagement für die Schwachen handeln. Für »Heritage«,

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