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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2015
Der Kult ums Essen
Ernährung zwischen Lebensstil und Religionsersatz
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 10.07.2015

Singend zum Glück

Zu: »Rettet das Singen« (11/15, Seite 40-43)

Der Aussage: »Heute singen fast nur noch die Profis«, möchte ich widersprechen, denn in dem Artikel ist eine große Schar von Menschen überhaupt nicht erwähnt worden, die seit vielen Jahren mit Begeisterung und Leidenschaft singen und Woche für Woche zu den Proben gehen. Dies sind nämlich die vielen Sängerinnen und Sänger in Männer- und Frauenchören, in gemischten Chören und Kirchenchören. Das sind alles Leute, die keine »Profis« sind und trotzdem gute Leistungen bringen! Ich selbst habe viele Jahre lang im Männerchor und im Kirchenchor gesungen. Leider haben die meisten der Chöre mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen; die junge Generation hat wenig Zugang dazu. Es wäre sehr schade, wenn vieles vom Liedgut dieser Chöre verloren ginge und in Zukunft nur noch die »Volksmusik« der vielen entsprechenden Fernsehsendungen zu hören wäre. Mit dem deutschen Volkslied haben diese Lieder absolut nichts zu tun! Deshalb wäre in Ihrem Artikel ein Hinweis auf diese vielen Chöre absolut notwendig gewesen. Hans May, Rüsselsheim

Die positiven Erfahrungen, die ich im Laufe meines Lebens mit dem Singen habe machen können, möchte ich nicht missen. Ich appelliere an die Leserinnen und Leser, die dazu in der Lage sind, zum Beispiel im Kindergarten als »Singe-Oma (oder -Opa)« – parallel zur »Vorlese-Oma« – tätig zu werden. Die oft gehörten Klagen der älteren Generation (zu der ich selber gehöre), dass die Jungen »die schönen alten Volkslieder« nicht mehr singen, kann ich nur bedingt teilen. Jetzige Kinder können mit Liedern wie zum Beispiel »Im Märzen der Bauer …« nicht viel anfangen; sie singen lieber vom Traktorfahrer »Willibald«. Es gibt aber viele schöne neue Lieder, die wiederum die Alten nicht kennen, die sie aber auch gerne singen, sobald sie sie kennenlernen. Das ist meine Erfahrung.

Bei aller Freude über den Artikel bzw. diese Ausgabe von Publik-Forum hat mich aber eines doch gestört: das Titelbild. Es zeigt zwar ein hübsches Mädchen, aber die Kopfhaltung und Mundstellung sind kein Vorbild. Meinen Sängern habe ich immer gesagt: Bitte nicht das Kinn heben, das führt automatisch zur Enge im Hals, und bitte die Zunge locker tief liegen lassen. Erstaunlicherwei

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