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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2015
Der Kult ums Essen
Ernährung zwischen Lebensstil und Religionsersatz
Der Inhalt:

Lernen für den Dialog mit Migrantinnen

vom 10.07.2015
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Der Bundesverband der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) hat 15 Frauen deutscher und nichtdeutscher Herkunft zu »Kulturmittlerinnen« weitergebildet. Kürzlich erhielten sie ihre Zertifikate überreicht. Bei zwei Wochenend- und drei Tagesseminaren bekamen die Teilnehmerinnen das Rüstzeug vermittelt, um auf Frauen nichtdeutscher Herkunft zuzugehen und Veranstaltungen zu organisieren. Auch Öffentlichkeitsarbeit war ein Thema. Zu ihren Aufgaben gehörte es zudem, im Rahmen der Weiterbildung eigene Projekte anzustoßen. Insgesamt sieben Projekte kamen zustande. Beim Projekt »My Life – Farben meines Lebens« haben Frauen mit und ohne Migrationshintergrund ein bedeutsames Ereignis aus ihrem Leben gemalt. Beim »Interkulturellen Märchentag« in Viersen trugen Migrantinnen Erzählungen in ihrer Muttersprache vor. Und beim Projekt »Worte bauen Brücken« in Gladbeck können Frauen Deutsch lernen. »Es geht darum, mit Migrantinnen auf Augenhöhe ins Gespräch zu kommen«, berichtet Heide Mertens, Leiterin der Abteilung Politik und Gesellschaft, über das Ziel der Ausbildung. Und es gilt die Haltung abzulegen, die Frauen seien arme Menschen, »wir müssen ihnen helfen«. Oft seien sie gut ausgebildet, sagt Mertens. Die kfd hat die Weiterbildung nach 2010 zum zweiten Mal angeboten.