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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2012
Satte Geschäfte
Wie Spekulanten Hunger machen
Der Inhalt:

Mehr Politik bitte!

von Wolfgang Kessler vom 04.07.2012

Der faire Handel boomt. Das ist erfreulich, sorgt dieser Handel doch für humanere Arbeitsbedingungen und gerechtere Preise für mehr als eine Million Produzenten im Süden der Welt.

Umsatz gesteigert, Ziel erreicht, könnte man sagen. Doch so einfach ist es nicht. Denn ein möglichst hoher Umsatz ist nicht das einzige Ziel des faires Handels. Kirchen und soziale Organisationen wollen mit dem fairen Handel vor allem die Armut bekämpfen. Dieses Ziel gerät jedoch in den Hintergrund. Trotz Booms ist Fair Trade eine winzige Nische. Selbst beim Vorzeigeprodukt Kaffee liegt der Marktanteil in Deutschland gerade mal bei zwei Prozent. Tee, Zucker oder Kakao kommen nicht mal auf ein Prozent. Nur in wenigen Ländern ist der Anteil höher. Deshalb profitiert nur ein winziger Bruchteil der verarmten Kleinbauern im Süden vom fairen Handel.

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