Gegner des Staudamms Belo Monte angeklagt
Die Polizei des brasilianischen Bundesstaates Pará hat elf Mitglieder der Bewegung Xingu Vivo para Sempre angeklagt. Die Aktivisten stehen unter Verdacht, an den Protesten gegen das Wasserkraftwerk Belo Monte Mitte Juni teilgenommen zu haben. Dabei wurde die Dammstraße im Fluss Xingu durchgraben und Büros der Baustelle verwüstet. 146 Organisationen und Institutionen haben eine Solidaritätserklärung unterzeichnet und erklärt, dass die von Bischof Erwin Kräutler unterstützten Aktivisten nicht kriminell seien, sondern nur auf die negativen Folgen des Staudammes hinwiesen.
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