Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2022
Chinas Propagandisten
Wie westliche Influencer die Unterdrückung der Menschen beschönigen
Der Inhalt:

Leserbrief
Reformbedürftig

vom 24.06.2022

Zu: »Landwirtschaft am Limit« (10/22, Seite 12-15)

In Österreich ist das Landwirtschaftsministerium in den Händen der ÖVP – und da merkt man die Orientierung an den Interessen der Großbauern und der Gastronomen. Es wurde gerade einmal das Kükenschreddern verboten, aber Schweine dürfen weiter auf Vollspaltenböden gehalten werden und die Herkunftskennzeichnung für Eier, Milch und Fleisch gibt es jetzt zwar im Lebensmittelhandel, nicht aber in der Gastronomie. Georg Lechner, publik-forum.de

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 12/2022 vom 24.06.2022, Seite 58
Chinas Propagandisten
Chinas Propagandisten
Wie westliche Influencer die Unterdrückung der Menschen beschönigen

Das Problem in der Landwirtschaft ist noch größer. Durch die Existenznot setzen Landwirte seit Jahren zu viel Chemie ein, vor allem im Futtermittel- und Energiepflanzenbereich, der zwei Drittel der gesamten Flächen einnimmt. Studien belegen, dass der Chemieeinsatz auch beim Obst und Gemüse drastisch gestiegen ist. Dieser hohe Chemieeinsatz führt dazu, dass die Böden bereits um 40 Prozent geschädigt sind. Biologen warnen vor einem ständigen Ertragsrückgang und vor Kipppunkten. Zum Schutz der Böden ist es von großer Bedeutung, dass eine gesellschaftliche Bewegung für den Kauf von biologischen Lebensmitteln entsteht. Wenn der Biokauf zunimmt, stellen mehr Landwirte um. Dadurch werden die Flächen vor Großinvestoren geschützt und wird die Ernährungssicherheit stabilisiert. Für die politische Einflussnahme und eine gesellschaftliche Bewegung ist es wichtig, dass die Bevölkerung die Gefahr erkennt. Unsere Nahrung steht auf dem Spiel. Beate Spengler-Kohlhammer, Murrhardt

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.