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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2020
Erbsünde Rassismus
Schwarze Befreiungstheologie von der Sklaverei bis zur Ermordung George Floyds
Der Inhalt:

Allein am Meer

von Johann Hinrich Claussen vom 26.06.2020
Über ein Gedicht des argentinischen Dichters Hugo Mujica
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Es ist ein eigenes Glück, von anderen auf einen Dichter aufmerksam gemacht zu werden. So erging es mir, als ich vor wenigen Semestern ein Seminar über Religion und Lyrik hielt. Ein Doktorand aus Kolumbien, Juan Esteban Londoño, stellte einen Autor aus Argentinien vor, der in Deutschland gänzlich unbekannt ist.

Hugo Mujica wurde 1942 in der Nähe von Buenos Aires geboren. Sein Vater war Arbeiter und Anarcho-Syndikalist, nicht ungewöhnlich für das damalige Argentinien. Mit 13 Jahren schon musste Mujica in einer Glashütte arbeiten, besuchte aber eine Abendschule und eine Kunstakademie. 1961 zog er nach New York und tauchte in die aufblühende Hippiekultur ein, erkundete indische Spiritualität und christliche Mystik. Sieben Jahre verbrachte er anschließend in einem Trappistenkloster, nur um zu