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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2018
Streit ums Abendmahl
Der Ökumene droht der Totalschaden
Der Inhalt:

Suizide von Flüchtlingen

Der vermutlich jüngste Suizid eines Flüchtlings in Deutschland ereignete sich in der Nacht zum 1. Mai in Apolda, Thüringen. Ein junger Mann aus dem Irak starb. Doch wer versucht herauszufinden, ob die Suizide unter Flüchtlingen in einzelnen Bundesländern überdurchschnittlich oft vorkommen, findet nur wenige öffentliche Informationen. Die Linkspartei und die Bündnisgrünen versuchen, durch parlamentarische Anfragen das Thema auszuleuchten. Bayern hat ausführliche Daten – keine erfreulichen: Im vergangenen Jahr nahmen sich 25 Flüchtlinge das Leben; 2016 waren es elf, 2015 sieben. Auch in Hessen brachten sich Flüchtlinge um. Am Frankfurter Flughafen gab es viele Suizidversuche. Für das Bundesgebiet kann das Bundesinnenministerium nicht zur Aufklärung beitragen. Der Berliner Verein Antirassistische Initiative legt in Kürze seinen 25. Bericht zu Suiziden und Suizidversuchen vor. Darin heißt es, dass es in den Jahren 2015 bis 2017 unter Flüchtlingen 71 Suizide gegeben habe, darunter neun Fälle in Abschiebehaft. Bei Suizidversuchen hat der Verein Kenntnis von 2528 Fällen. In der Dokumentation wird jeder Fall aufgelistet. Online unter: www.ari-dok.org

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