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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2018
Streit ums Abendmahl
Der Ökumene droht der Totalschaden
Der Inhalt:

Erstes Mahnmal für ertrunkene Flüchtlinge

vom 22.06.2018

Erstmals in Deutschland ist ein Mahnmal enthüllt worden, das an die Flüchtlinge erinnert, die auf ihrem Weg nach Europa über das Mittelmeer ertrunken oder an anderer Stelle ums Leben gekommen sind. Die Bronzeskulptur des Bremer Künstlers Klaus Effern steht auf dem Friedhof der evangelischen Kirchengemeinde Arsten-Habenhausen. Der Theologe und Pro-Asyl-Gründer Jürgen Micksch äußerte während eines Gottesdienstes die Hoffnung, dass auch an anderen Orten Mahnmale aufgestellt werden, »ähnlich wie die vielen Denkmale, die für die sinnlos Getöteten in den Weltkriegen errichtet wurden«. Die spendenfinanzierte Skulptur symbolisiert Meer und Wüstensand. Sie trägt die Inschrift: »Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.« Pastor Christian Schulken sagte, das Mahnmal könne helfen, die Verantwortung der Aufnahmeländer ins Bewusstsein zu rufen.

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