Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2018
Streit ums Abendmahl
Der Ökumene droht der Totalschaden
Der Inhalt:

Das leere Versprechen der Sportfunktionäre

vom 22.06.2018
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat beklagt, dass die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien bei Weitem nicht die Verbesserungen in der Infrastruktur gebracht hat, die dem Land damals versprochen wurden. Vier Jahre nach dem Großevent sei die Bilanz ernüchternd. Weder die U-Bahn vom Flughafen Sao Paulo in die Stadt noch die Straßenbahn in die Regional-Hauptstadt Cuiaba sei fertiggestellt. Der Nahverkehr kollabiere, die öffentlichen Kassen seien leer, gerade im Gesundheitswesen. Leer stehen auch die für 3,5 Milliarden Euro errichteten Stadien, weil sich die Vereine die von den Betreibergesellschaften geforderten horrenden Mieten nicht leisten könnten. Das Resultat: Die leeren Fußballtempel dienen den Superreichen als besondere Location für Hochzeiten. Es wiederholt sich in Brasilien dasselbe Phänomen wie in Südafrika. Deshalb drängen etliche kirchliche Persönlichkeiten darauf, die Vergabe von sportlichen Großereignissen viel stärker an konkrete soziale und politische Bedingungen zu knüpfen und nicht ausschließlich an Kommerz.

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.