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Hoffnung am Abgrund

Griechenland weiter totsparen oder die Drachme wieder einführen: Beides schadet den Griechen, aber auch den deutschen Steuerzahlern. Dabei gibt es doch Alternativen
von Wolfgang Kessler vom 26.06.2015
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Die Bedingungen für eine nachhaltige Lösung der Griechenland-Krise werden immer schlechter. Zu starr beharren beide Seiten auf ihren Positionen – und zu laut sind jene, die die Griechen aus dem Euro rauswerfen wollen, ohne die Folgen zu bedenken. Wenn die Krise tatsächlich bis Ende Juni gelöst werden soll, dann erfordert dies mehr als die ständige Wiederholung von Glaubenssätzen. Beide Seiten müssten ihre Fehler eingestehen. Und die Folgen eines Grexit müssen endlich auf den Tisch.

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