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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2014
Fulbert Steffensky: Spiritualität
Warum ich das Wort nicht mehr hören kann
Der Inhalt:

Krieg und Familie

von Valentin Schönherr vom 27.06.2014
Zwei neue Romane erkunden die Vergangenheit – und erzählen sehr verschiedene Familiengeschichten
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In Firling, einem Dorf im österreichischen Mühlviertel, gab es immer wieder Leute, die abgehaust sind. Abhausen: alles verspielen, Haus und Hof herunterwirtschaften. Erich Hackls Mutter erzählt davon, wie solche Leute »mit Sack und Pack und ohne Geld« aus dem Dorf zogen, und fügt hinzu: »Wir schauten ihnen lange nach, bang, ob sie uns nicht zum Verwechseln ähnlich sahen.«

Erich Hackl, Jahrgang 1954, ist einer, der seine Stoffe durchs Zuhören gewinnt. »Erfinden« heißt für ihn, dem Vorgefundenen eine literarische Form zu verschaffen. In seinem neuen Buch sind es die Erinnerungen der eigenen Mutter an das Dorf ihrer Kindheit und den bäuerlichen Alltag, an den Lehrer und den Pfarrer, an die Nazis und ihre Gegner, an die Liebe und schließlich an den Abschied vom Dorf. Geschichten also, die vielleicht