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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2014
Fulbert Steffensky: Spiritualität
Warum ich das Wort nicht mehr hören kann
Der Inhalt:

Kneipenchor und Rudelsingen

von Sara Mierzwa vom 27.06.2014
Die Gesangsvereine sterben aus – doch gleichzeitig blüht das Singen in ausgefallenen Projekten neu auf
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Ob wir rote, gelbe Kragen, / Helme oder Hüte tragen, / Stiefel tragen oder Schuh. / Oder ob wir Röcke nähen / und zu Schuhen Drähte drehen, / das tut nichts dazu.« Aus vierzig Mündern klingt das »Bürgerlied«, mit dem die Märzrevolution das Ideal der bürgerlichen Freiheit besang. An diesem Abend erklingt es im Club Voltaire, der Kulturkneipe in Frankfurt am Main. An der Wand hängen alte Wahlplakate der SPD, auf einem Bild demonstrieren Arbeiter für die 35-Stunden-Woche. Frauen und Männer aus der linken Szene sitzen an robusten Holztischen mit roten Kerzen und lassen revolutionäres Liedgut auferstehen.

Wie hier im Club Voltaire sind in den letzten Jahren viele Chöre aus dem Boden geschossen, die so gar nicht in die bürgerliche Landschaft der deutschen Gesangvereine pass