Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2013
Fernweh trifft Wirklichkeit
Wie fair kann Tourismus sein?
Der Inhalt:

Aufbruch zu einer heilsamen Ordnung

von Norbert Copray vom 28.06.2013
Die Ökonomie der Gier erkennen, sie durchschauen und ihr eine Alternative entgegenstellen

Ulrich Duchrow
Gieriges Geld
Auswege aus derKapitalismusfalle. Befreiungstheologische Perspektiven. 288 Seiten. 19,99 €
Best.-Nr. 6198

Wolfgang Hetzer
Finanzkrieg
Angriff auf den sozialen Frieden in Europa. Westend. 320 Seiten. 21,99 €

Jochen Hörisch
Man muss dran glauben
Die Theologie der Märkte. Fink. 132 Seiten. 17,90 €

Charles Eisenstein
Ökonomie der Verbundenheit
Wie das Geld die Welt an den Abgrund führte und sie dennoch jetzt retten kann. Scorpio. 496 Seiten. 19,99 € (unter www.sacred-economics.com auch kostenlos zu lesen)
Best.-Nr. 1054

Hermannus Pfeiffer
Der profitable Irrsinn
Was auf den Finanzmärkten geschieht und wer dabei gewinnt. Ch. Links. 256 Seiten. 16,90 €
Best.-Nr. 1053

Matthias Weik/Marc Friedrich
Der größte Raubzug der Geschichte
Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden. Tectum. 382 Seiten. 19,90 €

Statt Kalten Krieges heute »Finanzkrieg«. Ein Währungs-, ein Handels-, ein Klassenkrieg, vergleicht man ihn mit den Mechanismen des Kalten Krieges.

Die Opfer gehen weltweit in die Hunderte von Millionen. So startet der ehemalige Leiter des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF), Wolfgang Hetzer, sein neues Buch. Die aktuelle Weltwirtschaftskrise ist immer noch nicht Anlass genug, um global wirklich umzusteuern. Denn allerlei Wortgeklingel wiegt das Wählervolk im Glauben, die Herrschenden würden alles zum Besten richten. Fragt sich nur, für wen?

»Manager, Aufsichtsräte, Rechnungsprüfer, Rating-Agenturen und Hypothekenvermittler haben zumindest moralisch große Schuld auf sich geladen«, stellt Hetzer fest, abgesehen vom »mangelhaften Ordnungsrahmen«, für den die Politik verantwortlich ist. Alle bis heute geblendet von der »Bereicherung um jeden Preis«, der sogar die Politik sich selbst und die Mitte der Gesellschaft geopfert hat. Hetzer zeichnet Fehlannahmen und -praktiken nach, analysiert weiterhin bestehendes Versagen und lobt die Kritik und Perspektiven des Jesuitenpaters und Sozialethikers Friedhelm Hengsbach.

Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter.

Digital-Zugang
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für "Publik-Forum"-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen