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Schulden statt Hilfe

Zur Existenzgründung erhalten Arbeitslose nur noch Kredite
von Gerhard Klas vom 19.06.2012
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Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, hat einen Traum: Erwerbslose schaffen sich selbst aus eigener Kraft und ohne öffentliche Mittel eine Arbeit. Existenzgründer bekommen maximal 20 000 Euro für die Laufzeit von drei Jahren. »Ohne bankübliche Sicherheiten«, so die Ministerin, »ganz unbürokratisch, ganz unkompliziert.« Die Zuschüsse richten sich besonders an Erwerbslose, im Idealfall mit Migrationshintergrund und weiblich. Der Mikrokreditfonds umfasst hundert Millionen Euro und wird seit Beginn des Jahres offensiv beworben. »Deswegen haben wir einen Mikrokreditfonds aufgelegt für ganz kleine, ganz junge Unternehmen, die üblicherweise keinen Kredit am Markt bekommen«, äußert sich von der Leyen. Der Fonds wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert.

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