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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2012
Heilsame Netze
Warum wir andere Menschen brauchen
Der Inhalt:

Kapitalismus ohne Zukunft

Zu: »Die Welt ist nicht genug« (10/12)

Zu diesem Artikel muss ich Ihnen herzlich und dankbar gratulieren. Das ist nicht nur gute Aufklärungs- und Informationspublizistik, sondern auch eine ganz notwendige und zielweisende Problemanzeige. Ich spreche von der derzeitigen Hemmung oder Angst der meisten Zeitgenossen – wir selber sind, wenn wir ganz ehrlich sind, offenbar nicht ausgeschlossen –, »den Sisyphos-Stein der Alternativen über den Gipfel zu rollen«. Ich höre jetzt immer wieder bei Gesprächen, dass es aus diesem Grunde ja doch wohl kaum eine Alternative zum Kapitalismus geben könne. Doch die Gefahr, die darin für die zivilisierte Menschheit liegt, ist so offenbar, dass einem ob dieser Alternativlosigkeit schlecht werden könnte. In einer Betrachtung über Martin Buber und sein erzieherisches Anliegen las ich jetzt über die von ihm erkannte Notwendigkeit von Volkshochschulerziehung oder allgemeiner Erwachsenenbildung. Vielleicht muss, bevor man die Alternativen zum Kapitalismus diskutiert, so etwas inszeniert werden.

Gerhard Loettel, Magdeburg

Wie soll eine Rettung gelingen, wenn die kapitalistischen Systeme dieser »einen Erde« immer noch glauben machen, dass im Wachstum die Rettung für die Beschäftigungs- und Schuldenproblematik zu finden sei? Wenn die Ressourcen auf unserem Planeten, wie prognostiziert, schon bald nicht mehr für alle reichen, wie soll dann noch Wachstum generiert werden? Ist die »Ressourcen-Krise« nicht dramatischer als alle Wirtschafts- und Finanzkrisen zuvor? Wo sind die Regierungen, die Weltorganisationen, die Machtzentren der Wirtschaft, die dieses weltbedrohliche Problem ganz oben auf ihrer Agenda stehen haben?

Gerhard Schmekal, Friedrichsdorf

Interreligiöser Unterricht

Zu: »Religionen sind wie Cousinen« (10/12)

Der Artikel hat mich richtig geärgert. Eigentlich müsste man es ja begrüßen, wenn endlich die Trennung der Lerngruppe im Religionsunterricht aufgehoben wird und der konterkarierende Effekt im sozial-integrativen Fach Religion verschwindet. Aber dann stutzt man über die Begründungen und Bedingungen bei diesem Unterrichtsversuch: keine Aussage darüber, wie dieses personalintensive Teamteaching denn innerschulisch »finanziert« wurde (ein Jahr lang mal so eine exotische Blume zu hätsc

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