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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2022
Die Kraft der Schwarzmalerei
Die Zukunft ist ungewiss, aber es kann helfen, mit dem Schlimmsten zu
Der Inhalt:

Orthodoxe Kirchenspaltung wegen des Krieges

vom 10.06.2022

Russlands Krieg gegen die Ukraine führt zu einer Spaltung der Russisch-Orthodoxen Kirche. Ihr ukrainischer Zweig, die Ukrainische Orthodoxe Kirche (UOK), hat auf einem Landeskonzil, an dem Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien teilnahmen, seine »volle Selbstständigkeit und Unabhängigkeit« erklärt. Man teile nicht die Position des Patriarchen Kyrill von Moskau zum Krieg in der Ukraine.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 11/2022 vom 10.06.2022, Seite 43
Die Kraft der Schwarzmalerei
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Die Zukunft ist ungewiss, aber es kann helfen, mit dem Schlimmsten zu

Einzelheiten zu der Loslösung vom Moskauer Patriarchat sind noch unklar, zum Beispiel, ob die UOK eine »Autokephalie« anstrebt, also die Anerkenntnis als eigenständige orthodoxe Kirche, oder eine Vereinigung mit der von Moskau getrennten Orthodoxen Kirche der Ukraine. Viele Priester der UOK hatten bereits Kyrill nicht mehr im Hochgebet genannt, was als scharfe Distanzierung verstanden wird. Aber nicht alle Geistlichen der UOK unterstützen den Moskau-kritischen Kurs. Außerdem beklagt die UOK zunehmende Feindschaft in der Ukraine: Gotteshäuser seien überfallen und die Arbeit der Kirche von Politikern behindert worden.

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