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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2017
»Überall schwindet das Vertrauen«
Norbert Lammert über Medien, Demokratie und Kirche
Der Inhalt:

Knutsch-Panorama

vom 09.06.2017

Ausstellung. Der Kuss ist Mittelpunkt einer neuen Ausstellung im Berliner Bröhan-Museum. Weil er so vieldeutig und auch ambivalent sei, habe der Kuss in der Kunst ein breites Echo gefunden – auch jenseits romantischer Vorstellungen von Liebe und Leidenschaft, erklärten die Ausstellungsmacher. So hatten etwa im Symbolismus die tödlichen Küsse von Sphinx, Vampir und Co. Konjunktur. Unter dem Titel »Kuss. Von Rodin bis Bob Dylan« wird vom 15. Juni bis 3. Oktober deshalb ein Kuss-Panorama der modernen Kunst vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart gezeigt. Über alle Kunstgattungen und Genres hinweg sind darunter Werke von Auguste Rodin, Franz von Stuck, Edvard Munch, Peter Behrens, Juergen Teller, Timm Ulrichs, Marina Abramovic, Cornelia Schleime, Bob Dylan und vielen anderen. Als Berlins berühmtestes politisches Kussgemälde gilt der Bruderkuss zwischen SED-Generalsekretär Erich Honecker und Kreml-Chef Leonid Breschnew auf der East Side Gallery. Die Skizze des Mauer-Kunstwerks wird ebenfalls in der Ausstellung im Bröhan-Museum zu sehen sein. Im Rahmen der Ausstellung werden mehrere Künstler live auftreten – so etwa in einer »Postfaktischen Knutschperformance«.

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