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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2016
Klare Kante, neue Hoffnung
Der Katholikentag in Leipzig
Der Inhalt:

Leserbriefe xxx

vom 10.06.2016

Bestmögliche Bildung

Zu: »Schwierige Schüler« (9/16, Seite 12-15)

Nicht nur auf dem Rücken der Lehrer und Lehrerinnen wird die Inklusion derjenigen Schüler durchgeführt, die keine Regeln einhalten, ausrasten und um sich schlagen, sondern vor allem auf dem Rücken der Mitschüler: Sie müssen sich rempeln, treten und schlagen lassen. Und wenn der Klassenbetrieb lahmgelegt wird oder sich der Unterricht nach den Verhaltensauffälligen richtet, werden die »normalen« Schüler um ihre bestmögliche Schulbildung gebracht. Sollen sie auf diese – um der Inklusion willen – verzichten? Günther Hoffmann, Nürnberg

»Der »Streit um Inklusion« ist ein sehr komplexes Thema und kann nicht linear behandelt werden: gute Nachricht, gute Idee der Inklusion, inklusive Schule positiver als nicht-inklusive. Die Voraussetzung für Inklusion ist eine gute personelle und materielle Ausstattung, richtig! Aber führt das allein zu »gut gemachter Inklusion, neuer Lernkultur, die allen Kindern zugute kommt«? Lehrkräfte benötigen nicht nur gute Aus- und Fortbildungen, sondern im Kollegium muss eine Basis in der pädagogischen Ausrichtung geschaffen werden. Gretel Moskopp, Mönchengladbach

Die Sonderpädagogin Vera Affeln ist Utopistin. Niemand kann zwei Herren dienen. Entweder erfordert ein lernbehindertes Kind die ganze Aufmerksamkeit, der Lehrer vernachlässigt dann die anspruchsvollen Lernziele. Oder die Unterrichtsanforderungen überfordern die Sonderbetreuung. Der hoch ausgebildete und dotierte Sonderpädagoge »tingelt« nun von Schule zu Schule und sieht das Kind von 28 Unterrichtsstunden eine bis zwei Stunden die Woche. Er trägt keinerlei Verantwortung, korrigiert und zensiert keine Klassenarbeiten, pflegt keine Rundumerziehung und begleitet keine Klassenfahrten. Deutschland zerstört die bestausgestatteten Förderschulen und spart auf die Dauer die Förderschulausbildung. Finnland als das bisherige Vorbild für Inklusion hat den Fehler inzwischen eingesehen. Egon Dammann, Warendorf, Grundschulleiter i. R.

Der Artikel behandelt das Thema wieder einmal mit großem

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