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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2016
Klare Kante, neue Hoffnung
Der Katholikentag in Leipzig
Der Inhalt:

Burkina Faso gegen Gen-Baumwolle

vom 10.06.2016

Lange Zeit war Burkina Faso stolz auf seine gentechnisch produzierte Baumwolle. Jetzt will das Land weg von der neuen Technologie. Diese Entscheidung könnte eine Signalwirkung für alle afrikanischen Baumwoll-Produzenten haben.

Um die Pflanzen resistenter gegen Schädlinge zu machen und so die Erträge zu steigern, schloss Burkina Faso im Jahre 2003 einen Vertrag mit dem Saatgut-Multi Monsanto über die Nutzung gentechnisch veränderter Baumwollsorten. 2008 wurde das Gen-Saatgut an die Bauern verteilt. Fünf Jahre später wuchs es auf 70 Prozent aller Anbauflächen.

Doch inzwischen bewahrheiten sich die Befürchtungen der Kritiker. Die Qualität der Ernte nimmt seither Jahr für Jahr ab. Die Samenhaare der Pflanzen wurden kürzer und brüchiger, die Fäden, die daraus gesponnen werden, sind weniger

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