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Spiel ohne Grenzen

Vielen Brasilianern ist der Spaß an der Fußball-WM schon vor dem Anpfiff vergangen. Doch die Fifa ignoriert ihre politische Verantwortung. Und nicht nur sie
von Markus Dobstadt vom 13.06.2014
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Das dürfte eine Nummer zu groß sein, was sich die Brasilianer für die Fußball-Weltmeisterschaft vorgenommen haben. Die Spieler wollen den Pokal holen. Die Wütenden im Land mindestens ein WM-Spiel verhindern. Beim Confederations Cup im vergangenen Jahr demonstrierten Millionen gegen Korruption, Preiserhöhungen und Polizeigewalt. Präsidentin Dilma Rousseff und Fifa-Chef Sepp Blatter wurden bei der Eröffnung ausgepfiffen. Diesmal ist die Staatsmacht vorgewarnt. Sie wird alles daransetzen, dass die WM formal gelingt – und ansonsten darauf hoffen, dass die Seleção mit berauschenden Spielen den Brasilianern ihren Frust von der Seele fegt.

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