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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2014
Gebt den Kindern das Spiel zurück!
Wie fairer Fußball geht
Der Inhalt:

Aufgefallen
Mutige Bekennerin

von Claudia Mende vom 13.06.2014
Meriam Yehya Ibrahim Ishaq heiratete einen Christen und wurde im Sudan wegen Abfalls vom Islam zum Tod verurteilt. Doch sie steht zu ihrem Mann
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Ihr Schicksal bewegt die Welt: Meriam Yehya Ibrahim Ishaq sitzt unter furchtbaren Haftbedingungen in einem Frauengefängnis in Omdurman, der Schwesterstadt von Khartum, der Hauptstadt des Nordsudans. Amnesty International machte den Fall der jungen Christin bekannt. Seitdem haben sich mehr als eine halbe Millionen Menschen weltweit für ihre Freilassung eingesetzt.

Im August 2013 wurde Meriam Yehya in Khartum verhaftet. Angezeigt hatte sie ein Verwandter. Der Grund: Ihr Mann, Daniel Wani, ist ein Christ aus dem Südsudan. Als Muslimin darf sie nach dem im Nordsudan geltenden islamischen Recht keinen Christen heiraten. Die Beziehung wurde daher als Ehebruch bewertet und Meriam Yehya zu hundert Peitschenhieben verurteilt. Als das Gericht dann erfuhr, dass ihr Vater