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Krieg in der Seele

Eugen Drewermann über jenes Chaos, das kein Papst ordnen kann
von Peter Otten vom 13.06.2014
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Dann tritt er auf einmal in den Altarraum, Applaus brandet auf. Das schütter gewordene Haar wie stets nach hinten gescheitelt. Bekleidet mit einer schwarzen Hose und einer dunkelblauen Windjacke, die beide einen Tick zu weit scheinen für den hageren Körper. Und einmal mehr, wie schon Tausende Male zuvor, wird Eugen Drewermann das Mikrofon in die Hand nehmen und eine Stunde lang druckreif sprechen. Allein das gibt es in der Theologenszene nicht mehr oft. Und diesmal werden knapp tausend Menschen in der Regensburger Dreieinigkeitskirche sein und zuhören.

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