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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2013
Götzen, Geld und die Gerechtigkeit
Was Christen heute herausfordert
Der Inhalt:

Liebe Leserin, lieber Leser,

von Bettina Röder vom 14.06.2013

die Bilder waren fast verdrängt, nun sind sie wieder da. Vor allem aber gleichen sie sich: Ob in Passau, Deggendorf, Magdeburg oder Grimma – überall war und ist den Menschen die Angst vor dem Hochwasser ins Gesicht geschrieben, schleppten sie Sandsäcke, bauten Deiche. Und wie schon 2002 gab es eine Welle der Solidarität, Menschen standen füreinander ein. Doch wie früher stellt sich auch heute die Frage: Was können wir tun, um weitere Katastrophen zu verhindern? Für die Elbe zumindest sieht der Umweltschützer Ernst Paul Dörfler einen Ausweg (Seite 9).

Dabei ist unser Umgang mit den Flüssen nichts anderes als ein Spiegelbild für unsere Arbeits- und Wirtschaftsweise. Menschen sind am Ende, werden ausgebeutet, Lohn und Leistung stimmen längst nicht mehr überein. Viele dieser Probleme wurden im Sozialwort der Kirchen 1997 angesprochen. Seither haben sich die Probleme zugespitzt. Ein neues Sozialwort müsste her. Doch davon sind die Kirchen weit entfernt. Dabei haben viele Basisinitiativen mutige Konzepte erstellt. Unsere Zeitschrift trägt im Namen das Wort Forum. Das wollen wir nun in bewährter Weise sein. Genau für diese Ideen. Aktion Sozialwort 2013 heißt die neue Reihe, in der künftig Initiativen ihre Konzepte vorstellen: (Seite 18).

Auch ein neues Publik-Forum-Buch ist da: »Hoffnung und Widerstand«. Das war auch das Motto der ökumenischen Basisinitiativen, die im Herbst in Frankfurt am Main zusammenkamen. Zentrale Vorträge sind darin dokumentiert. Ein Gespräch zu neuen Herausforderungen für Christinnen und Christen mit dem Religionspädagogen Norbert Mette, der Theologin Katja Strobel und Christian Weisner von Wir sind Kirche schließt das Buch ab. Geführt haben es die Kollegen Hartmut Meesmann und Thomas Seiterich. Es ist die Titelgeschichte in diesem Heft (Seite 30).

Und nicht zuletzt eine große Geschichte über die Frage, wie Theologie gemacht wird – und warum die Menschen dahinter das eigentliche Geheimnis sind. Das zeigt Britta Baas am Beispiel der Theologen Karl Barth, Dorothee Sölle und Augustinus. Dabei weiß die Kollegin Baas genau, dass dies auch für die Theologen von heute gilt, wenngleich sie die

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