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Amigos Kampf

Unter Viktor Orbáns rechtskonservativer Regierung wird in Ungarn auch die Kultur nicht mehr geschätzt. Doch Maler, Designer und Videokünstler wollen überleben, mitten in der Budapester Innenstadt
von Silviu Mihai vom 14.06.2013
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Budapest – János Bogdán läuft an den Sperrmüllhaufen im Innenhof vorbei, dann rasch die schäbigen Treppen hoch, bevor er zu dem Raum kommt, in dem er drei Jahre lang gearbeitet hat. »Das ist wahrscheinlich mein letzter Besuch hier«, sagt der 36-jährige Mann und schaut sich unter seiner Hip-Hop-Kappe das leere Zimmer an. Alle vier Wände und die Decke seines alten Ateliers sind mit komikähnlichen Szenen in Schwarz-Weiß bedeckt, es geht um die Menschen und den Planeten, um Gewalt und auch um Liebe. »Mit einer alternativen Theatergruppe wollte ich hier eine multimediale Performance aufführen, das wäre sozusagen unsere Szenografie gewesen. Lange haben wir gehofft, dass wir doch noch ein bisschen Zeit haben. Doch dann kam die Räumung«, erklärt Bogdán und zeigt auf die Bauarbeiter, die die letzten Objekte aus dem ehemaligen Künstlerhaus räumen, bevor es mit der Sanierungsarbeit losgeht.

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