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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2012
Die Zeit des Gehorsams läuft ab
Nach dem Katholikentag
Der Inhalt:

Verstörte Seelen

von Anita Rüffer vom 05.06.2012
Wie können Lehrer, Erzieherinnen oder Pflegeeltern schwierigen Kindern helfen? Fragen an die Traumapädagogin Wilma Weiß
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Frau Weiß, Sie sagen, Kinder, die aggressiv oder störrisch scheinen, hätten häufig einen guten Grund, sich so zu verhalten. Können Sie ein Beispiel erzählen?

Wilma Weiß: Ein Junge, der mit seiner Gruppe einen Ausflug machen wollte, hatte seinen Anorak vergessen. Er war nicht dazu zu bringen, zurückzugehen und ihn zu holen aus Angst, die Gruppe wäre weg, wenn er zurückkäme. Denn genauso ist es ihm passiert: Seine Eltern und Geschwister hatten ihn allein zurückgelassen, als er seine Jacke holen sollte. Oder ein Kind, das sein Essen bunkert, will dafür sorgen, dass es nicht verhungert. Als Baby war es nahe daran gewesen, so sehr hatten die Eltern es vernachlässigt. Ein anderes fühlt sich im Stich gelassen, wenn die Pflegemutter einkaufen geht, ohne ihm Bescheid zu sagen. So war