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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2012
Die Zeit des Gehorsams läuft ab
Nach dem Katholikentag
Der Inhalt:

Das Vieh hat das Nachsehen

von Gunhild Seyfert vom 05.06.2012
Das neue Tierschutzgesetz bringt kaum Verbesserungen

Mit viel Selbstlob hat die Bundesregierung gerade ihre Novelle zum Tierschutzgesetz präsentiert. Doch tatsächlich ist es ein Gesetz zum Grausen. Vielleicht geht man in Regierungskreisen davon aus, dass viele Bürger einfach nur ein ruhiges Gewissen haben wollen. Doch dazu gibt es leider keinen Grund: Die Novelle bringt kaum Verbesserungen. Quälende Tierhaltung, perverse Züchtungen und ekelerregende Zustände bleiben erlaubt.

Wenn Menschen Fleisch essen und Produkte von Tieren verbrauchen, ist das legitim. Vorausgesetzt, die Tiere werden unter ethisch vertretbaren Bedingungen gehalten. Es ist Aufgabe der Politik mit entsprechenden Gesetzen dafür den Handlungsrahmen zu schaffen. Doch in diesem Fall hat die zuständige Ministerin Ilse Aigner (CSU) wieder einmal den Interessen des Bauernverbands und der Agroindustrie Vorrang gegeben.

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