Mutter-Teresa-Nonnen in Nöten
Pro Infante, die einstmals renommierte, von der Lehrerin Carla Wiedeking gegründete internationale katholische Adoptionsstelle in Kempen-Sankt Hubert am Niederrhein, ist in die Kritik geraten. »Konflikt um Adoptionen aus der Dritten Welt. Pro Infante und Mutter-Teresa-Schwestern im Zwielicht« hieß ein Publik-Forum-Artikel in Heft 3 vom 11. Februar 2000. Darin wurde, in Zusammenarbeit mit Experten wie Dr. Bernd Wacker vom Kinderhilfswerk Terre des Hommes und betroffenen Adoptiveltern, aufgedeckt, dass Pro Infante aus indischen Heimen des Mutter-Teresa-Ordens Missionarinnen der Nächstenliebe (MC) Kinder, die keine Waisen sind, sondern noch Eltern und Familie haben, an ahnungslose Adoptiveltern in Deutschland vermittelte. Drei Mal wurde der Publik-Forum-Artikel rechtsanwaltlich geprüft, bevor er an die Öffentlichkeit ging. Mit Grund. Denn Pro Infante hatte sich bei Streitfällen von der Hamburger Prominenten-Anwaltskanzlei Prinz vertreten lassen, die in Pressesachen etwa für Prinzessin Caroline von Monaco gegen die Bunte obsiegt hatte.
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