Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2019
Die Kunst, den Kapitalismus zu verändern
Eine Annäherung in fünf Schritten
Der Inhalt:

Das Leib-und-Seele-Gespräch
»Cindy war keine tragische Figur«

von Josefine Janert vom 24.05.2019
Ilka Bessin lebte jahrelang von Hartz IV. Dann zog sie einen pinken Jogginganzug an, machte Witze über ihr Leben in der Arbeitslosigkeit und wurde als »Cindy von Marzahn« berühmt. Jetzt hat sie ihr rosa Gefängnis verlassen
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Publik-Forum: Frau Bessin, Sie sind als »Cindy aus Marzahn« bekannt geworden, das war die übergewichtige Arbeitslose, die stets einen pinken Jogginganzug trug. Warum haben Sie diese Rolle erfunden?

Ilka Bessin: Ich war arbeitslos und lebte von Hartz IV. Da habe ich mich als Kellnerin im Quatsch Comedy Club in Berlin beworben. Dort sollte ich den Gästen Speisen und Getränke servieren und dabei mit ihnen herumalbern, was ich gut kann. Bei der Bewerbung hatte ich zufällig den Mann an der Strippe, der die Talentschmiede des Clubs organisierte. Er hat mich eingeladen, bei der Quatsch Talentschmiede mitzumachen.

Und dann?

Bessin: Ich