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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2018
Frieden in einer irren Welt
Katholikentag 2018: Ängste, Ideen, Sehnsüchte
Der Inhalt:

Friedenslichter in Münster: Im Friedenssaal

von Britta Baas vom 25.05.2018

Es ist Nachmittag. Die große Tür des Friedenssaals am Prinzipalmarkt in Münster hat sich gerade geschlossen. Drinnen lauschen wir Touristen einer Stimme vom Band. Sie erzählt, wie 1648 hier der Westfälische Friede zustande kam. Von draußen dringt der Sound des Katholikentags durch die Fenster. Stimmengewirr, Musik, Lachen.

1648 ging es hier nicht so lustig zu. Die Gesandten der Kriegsparteien Europas waren nur zusammengekommen, weil keine Macht mehr militärisch gewinnen konnte. Sie spannen Intrigen, belauerten sich, fanden über Verhandlungen doch zum Frieden: »Die Hölle muss leer sein«, schrieb ein Gesandter verzweifelt nach Hause, bevor es endlich so weit war: »Alle Teufel sind in Münster.«

Suche Frieden: Geht das heute eigentlich genauso schwer wie früher? Mit moralischen Appellen g

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