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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2016
Hoffnung für die Stadt
Theologe Jürgen Moltmann über Christsein in den kapitalistischen Metropolen
Der Inhalt:

Venezuelas leere Kühlschränke

vom 27.05.2016
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Diese paar Sachen sind alles, was Antonia Torres und ihre Familie an Lebensmitteln im Haus haben. Der Fotograf Carlos Garcia Rawlins hat in Venezuelas Hauptstadt Caracas Familien besucht und die quälende Leere ihrer Kühlschränke festgehalten. Fast alle Venezolaner leiden unter steigenden Preisen, Lebensmittel sind streng rationiert, schon morgens bilden sich lange Schlangen vor den staatlichen Supermärkten. Viele können sich nur noch ein oder zwei Mahlzeiten am Tag leisten – wenn überhaupt. Venezuela steht trotz enormer Ölvorkommen vor dem Ruin. Die Inflation gilt als die höchste der Welt, dazu kommen Misswirtschaft und eine tiefe Rezession. Die Bevölkerung hat von Hugo Chávez’ Nachfolger Nicolás Maduro genug und verlangt eine Volksabstimmung. Die Stimmung ist explosiv.

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