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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2016
Hoffnung für die Stadt
Theologe Jürgen Moltmann über Christsein in den kapitalistischen Metropolen
Der Inhalt:

Mehrwegflaschen retten

vom 27.05.2016

Ein breites Bündnis aus Umwelt- und Verbraucherschützern will mit einer Kampagne das deutsche Mehrwegsystem retten und ausbauen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) startete dazu gemeinsam mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten sowie Umwelt-, Verbraucher- und Wirtschaftsverbänden eine Neuauflage der Informationskampagne »Mehrweg ist Klimaschutz«. An der Kampagne beteiligen sich mehr als 5000 Getränkehändler. Aufklärung sei nötig, meinen auch sie. Denn rund die Hälfte aller Verbraucher könne Mehrweg- nicht von Einweggetränkeverpackungen unterscheiden. Das graue Piktogramm, das eine Flasche und eine Dose mit einem grauen Pfeil darstelle, sei jedoch das Zeichen für eine Einwegflasche, die im Laden einfach nur zurückgenommen und zerknüllt werde. Claus-Harald Güster von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten erklärte, das Mehrwegsystem sei nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich wertvoll. Die Flaschen müssten nicht nur zurückgenommen, sondern auch gewaschen und für die Befüllung begutachtet werden. Mit einer Forcierung des Einwegsystems könnten Beschäftigte ihren Job verlieren. Deutschland verfügt über das größte Mehrwegsystem der Welt. Jährlich fallen 17 Milliarden Plastikflaschen an. Übereinandergestellt würden sie 16 Mal von der Erde bis zum Mond reichen.

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