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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2015
Zum Anbeißen
Christian Nürnberger: Warum mir der Protestantismus schmeckt
Der Inhalt:

Die virtuellen Mütter

von Anne Lemhöfer vom 22.05.2015
Arbeitsmigrantinnen sehen ihre Kinder manchmal nur einmal im Jahr. Skype, Facebook und SMS helfen ihnen, trotzdem eine Bindung aufrechtzuerhalten. Ein Gespräch mit der Soziologin Mirca Madianou über neue Medien und virtuelle Küsse
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Publik-Forum: Frau Madianou, wie geht ein virtueller Gutenachtkuss?

Mirca Madianou: Eine Webcam kann vieles. Menschen können über ein solches Gerät miteinander lachen und miteinander weinen, auch wenn zehntausend Kilometer zwischen ihnen liegen. Sie können sich zum Kochen verabreden und lange Gespräche führen. Küssen geht nicht. Nicht für Liebespaare, die getrennt sind, nicht für Kinder, die ohne ihre Eltern aufwachsen. Familien, die über neue Medien verbunden sind, müssen sich neue Rituale schaffen. Die Sehnsucht nach Hautkontakt, nach einem warmen Körper, die kann kein Computer befriedigen.

Trotzdem sagen Sie, dass soziale Netzwerke wie Facebook, Skype und SMS für auseinandergerissene Familien nichts weniger als eine Revolution