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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2015
Zum Anbeißen
Christian Nürnberger: Warum mir der Protestantismus schmeckt
Der Inhalt:

Bitte um Vergebung

von Irene Dänzer-Vanotti vom 22.05.2015
In der NS-Vernichtungsstätte Maly Trostenez in Weißrussland wird endlich ein Mahnmal errichtet – mit deutscher Unterstützung
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Der Wald in der weißrussischen Hauptstadt Minsk liegt still. Erdwälle schirmen ihn von der Stadtautobahn ab. Rund einhundert Menschen haben sich versammelt, um der ungeheuerlichen Verbrechen zu gedenken, die hier, in Maly Trostenez, verübt wurden. Die größte Vernichtungsstätte der NS-Besatzung zwischen 1941 und 1944 in Weißrussland befand sich an dieser Stelle. Am Ende der Zeremonie stimmt der junge weißrussische Rabbi Grischa Abramowitsch das Kaddisch, das jüdische Totengebet, an. Mindestens 60 000 Menschen wurden hier ermordet, 22 000 von ihnen Frauen, Kinder und Männer mit jüdischen Wurzeln aus Köln, Hamburg und Frankfurt/Main, Düsseldorf, Berlin und Wien, Prag und Theresienstadt, in Zügen dorthin deportiert. Hier soll von deutscher Seite eine Gedenkstätte entstehen. Doch noch sind Maly Trostenez wie auch das zweite