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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2014
Klaus Mertes: Was sich in der katholischen Kirche ändern muss
Der Inhalt:

Mit Allah für das Licht

von Claudia Mende vom 23.05.2014
Wie junge Migranten als Unternehmer soziale und ökologische Probleme lösen helfen. Zum Beispiel durch Solaranlagen auf Moscheen

Von Weitem sieht man zwei schlanke Minarette, eine leuchtend weiße Fassade und die kleine Kuppel auf dem Dach. Weniger gut sichtbar sind die Fotovoltaik-Module auf dem flachen Dach der Emir-Sultan-Moschee in Darmstadt. Sie ist eines von bundesweit zwei islamischen Gotteshäusern, die ihren Strombedarf aus Sonnenenergie decken. Etwas mehr als 9000 Kilowatt an Strom generiert die Anlage in einem Jahr, mehr als die Moschee für ihren Bedarf verbraucht. Der Überschuss wird ins Stromnetz eingespeist.

»Die Jugendlichen waren gleich begeistert von der Idee, bei den Älteren war es mehr die finanzielle Seite, die sie überzeugt hat«, sagt der Energietechnik-Spezialist Saidy Naiem. Der Wirtschaftsingenieur wuchs in Gaza auf und kam nach der Schule zum Studium nach Darmstadt. Hier ist er ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

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