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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2014
Klaus Mertes: Was sich in der katholischen Kirche ändern muss
Der Inhalt:

Aufgefallen
Die Tabubrecherin

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 23.05.2014
Die senegalesische Rapperin »Sister Fa« will mit ihrer Musik bewirken, was die Politik nicht schafft
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New York, London, Paris. Das sind die Bühnen, auf denen Sister Fa auftritt. Aber manchmal heißen die Bühnen auch Velingara oder Haere Lao und sind im tiefsten Hinterland des Senegal. Dann singt Fatou Diatta, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, oft auf Schulhöfen. Abgelegene, kleine Orte sind es, in denen sie dort rappt, weit weg von ihrem Zuhause in Berlin. Sister Fa kennt diese Orte, denn in einem von ihnen ist sie 1982 zur Welt gekommen.

Heute rappt die muslimische Musikerin nicht nur, sondern spricht mit den Schulkindern auch über Kinderrechte und die fatalen Folgen weiblicher Genitalverstümmelung. Denn für Sister Fa ist Musik weit mehr als Unterhaltung. »Ich will Tabus brechen«, sagt die hübsche junge Frau mit den langen schwarzen Haaren. In ihren Songs geht es um Themen wie Aids,