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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2012
Die Welt ist nicht genug
Der Kapitalismus: Stark wie nie und doch ohne Zukunft
Der Inhalt:

Kap der Ewigkeit

von Hans-Jürgen Benedict vom 15.05.2012
Das Meer und den Himmel anschauen, die rollenden Wellen spüren, die ziehenden Wolken beobachten, sich dem Rhythmus des Schiffes überlassen, das ist wie eine meditative Einübung in die Vergänglichkeit. Ein Bordseelsorger schildert seine Erfahrungen auf einer Kreuzfahrt
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Bremerhaven, ein Augusttag 2011. Das Schiff legt ab mit seinen 1080 Passagieren und 450 Mann Besatzung. Riesig kommt es mir vor. Es ist ein schöner Abend, das Wetter verspricht gut zu werden. Langsam verschwindet die Küste. Das weite Meer, ab und an die Positionslichter eines anderen Schiffes. Die Artania auf dem Weg zum Nordkap und ich dabei als Bordseelsorger. Das erste Abendessen, sehr freundliche Bedienung, erste Bekanntschaften am Tisch. Eine Achtzigjährige aus Magdeburg erzählt mir, dass das schon ihre vierte Fahrt sei. Dann die Vorbesprechung mit Frankie (wir duzen uns hier alle), dem Chef des Unterhaltungsprogramms, denn um 21 Uhr findet in der Atlantic Lounge der Begrüßungsabend statt. Alle Bordkünstler geben eine Probe ihres Könnens, Sänger, Musiker, Tänzer, Zauberer, Artisten. Und dann stellen sich auch die