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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2011
Christen müssen selber denken
Der Theologe Klaus-Peter Jörns zur Glaubenskrise
Der Inhalt:

»Christen müssen selber denken«

von Hartmut Meesmann vom 18.05.2011
Er lehnt die Sühnetod-Theologie ab, relativiert die Bibel und feiert eine neue Liturgie. Denn für ihn ist Glauben ein kreativer Prozess. Welche Erfahrungen macht er mit seinen Positionen in der Kirche? Fragen an den evangelischen Theologen Klaus-Peter Jörns

Herr Jörns, Sie halten seit Erscheinen Ihres Buches »Notwendige Abschiede« im Jahr 2004 viele Vorträge. Sie führen viele Diskussionen, vor allem im evangelischen Umfeld. An welchen Punkten Ihrer Theologie entzündet sich dabei Kritik?

Klaus-Peter Jörns: Vor allem in Diskussionen mit Pfarrerinnen und Pfarrern gibt es immer wieder Stimmen, die an der Tradition – auch in ihrer sprachlichen Form – festhalten wollen. Sie glauben, biblische Aussagen »retten« zu müssen. Mir wird dann manchmal vorgeworfen, ich negierte oder missachtete biblische Überlieferungen. Doch ich respektiere die Bibel sehr wohl – als interreligiösen Kanon von Juden und Christen und im christlichen Teil als Zeugnis des Glaubens, der an Jesu Leben und Botschaft gebunden ist. Aber ich sehe die darin überlieferten Aussagen nicht mehr pauschal als für unseren Gla

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