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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2010
Rebellion auf leisen Sohlen
Der Ökumenische Kirchentag in München
Der Inhalt:

Männergott in Frauenhand

von Britta Baas vom 28.05.2010
»Baustelle Christentum«: Wenn der Glaube an einen personalen Gott abhandenkommt – was dann? Über Feminismus und Christus-Mystik – und die Sehnsucht, »Du« sagen zu dürfen

Das Christentum gibt es rund 2000 Jahre; in der Bibel wird von der Beziehung zwischen Gott und den Menschen berichtet. Es ist zu lesen, dass in der Lebenswelt der Geschichtenerzähler, der Akteurinnen und Akteure von damals über Gott häufig als Person gesprochen wird. Er ist wütend oder freundlich, strafend oder liebevoll – und manchmal sogar verstockt. So wie die Menschen auch. Doch die Geschichte des Christentums geht weiter. Irgendwann ist von Gott Vater und Sohn die Rede, dann vom dreieinen Gott – und im 21. Jahrhundert ist vielen Christinnen und Christen schließlich der Glaube an einen personalen Gott abhandengekommen.

Sind sie nun keine Christen mehr? Die Feministische Theologie hat sich früh mit dieser Frage beschäftigt. Denn mit einem männlichen Gottesbild zu hantieren fiel gerade Frauen häufig schwer. So e

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