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Leserbrief
Keine Klientelpolitik

vom 11.05.2026
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Ich war kein FDP-Wähler. Besonders die Lindner-Ära des Hyperliberalismus hat mich abgestoßen. Vielleicht ist es da verwunderlich, dass ich mir eine starke liberale Partei wünsche; auf Augenhöhe mit unseren »Volksparteien«. Populismus, Lügenpropaganda in allen Medien, Ressentiments, Desinteresse und Hass breiten sich aus. Das Gefühl, dass Politik nicht in den gewählten Gremien, sondern in Bürokratien, von mächtigen Einflüsterern und von einer zusehends übermächtigen Judikative gemacht wird, fördert diese Entwicklung. Um da eine Trendwende zu erreichen, müssen Bürgerinnen und Bürger spüren, dass sie wirksam sein können. Dass ihre Wählerstimme Sinn macht und ihr Engagement nicht an einer Gummiwand abprallt (siehe Fridays for Future). Freiheit hieße also, Gestaltungsmöglichkeit zu haben und ernst genommen zu werden. Freiheit hieße, dass die Kraft des besseren Arguments wirksam ist. Eine Partei, die sich konsequent auf wenige Prinzipien konzentriert und keine Klientelpolitik betreibt, zwänge die beiden »Volksparteien« zu mehr Ehrlichkeit und Rationalität. Hermann Pütter, Neustadt

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 9/2026 vom 15.05.2026, Seite 62
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