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Leserbrief
Einer gegen Trump

vom 11.05.2026
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Spätestens seit der amerikanische Präsident Donald Trump 2024 ein Attentat überlebte, fühlt er sich von Gott auserwählt und leitet daraus ab, machen zu können, was er will; sei es Menschen willkürlich abschieben oder einen Krieg beginnen. Da ist es gut, dass Papst Leo XIV. ihn regelmäßig auf die Unzulässigkeit seiner Taten hinweist mit Blick auf Jesus und dessen Handeln. Donald Trump, der sich gern religiös gibt, gerät dabei stets in Zorn, weil er weiß, dass der Papst recht hat. Bleibt zu hoffen, dass Papst Leo in seinem Mahnen stark bleibt, ist er doch der Einzige, dessen Worte Trump nicht egal sind. Klemens Hofmann, Marbach

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 9/2026 vom 15.05.2026, Seite 62
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Wer in der Nachfolge des Gekreuzigten steht, kriecht nicht vor Trump zu Kreuze und lässt sich nicht von ihm einschüchtern. Das beweist die souveräne Reaktion von Papst Leo auf die Drohungen durch den amerikanischen Präsidenten. Man kann nur dankbar dafür sein, dass es diese Stimme der Vernunft in einer Welt gibt, die erschüttert ist von Wut und Gewalt. Leo XIV. ist kein Politiker. Aber nachdem kein politisch Verantwortlicher Europas Trump in die Parade gefahren ist, als er die völlige Zerstörung einer Zivilisation in Iran propagierte, ist ein Papst, der gegen dieses barbarische Agieren deutlich seine Stimme erhebt, wirklich ein Segen für die Welt. Die Drohungen des amerikanischen Präsidenten gegenüber Papst Leo zeigen, dass er nicht einfach nur gegen eine emanzipatorisch gesinnte Linke, gegen Liberalität und gegen die Demokratie kämpft – nein, er spuckt auch jedem Konservativen ins Gesicht, dem etwas an Werten liegt. Wenn es vor Kurzem noch konservative Christen gegeben haben mag, die Trump als den Guten verklärten, so müsste dieser Spuk jetzt wirklich der Vergangenheit angehören, es sei denn, man will den Namen Gottes vorsätzlich für dessen Verkehrung missbrauchen. Jonas Christopher Höpken, Oldenburg

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