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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2018
Kennen wir uns?
Jesus, Marx und die Krise des Kapitalismus. Ein Streitgespräch
Der Inhalt:

Zerstörerischer Egoismus

von Wolfgang Kessler vom 11.05.2018
Die EU begegnet Trumps Protektionismus mit Freihandel. Das ist verhängnisvoll

Der Handelsstreit zwischen US-Präsident Donald Trump und der Europäischen Union wird für die Europäer immer peinlicher und für die Welt immer bedrohlicher.

Natürlich argumentiert Trump rein machtegoistisch aus US-amerikanischer Sicht: »America First«. Gleichzeitig legt er damit den Egoismus der EU-Handelspolitik offen: Die EU erhebt auf viele Produkte höhere Einfuhrzölle als die USA. Zum Beispiel zehn Prozent auf Pkws aus den USA – die US-Amerikaner begnügen sich bei Autos aus der EU mit 2,5 Prozent. Auch gegenüber der sogenannten Dritten Welt sind die Europäer für ihren Egoismus bekannt. Auf Rohstoffe, die die Länder der EU dringend benötigen, erheben sie keine Zölle. Werden Produkte jedoch in Afrika weiterverarbeitet, was diesen Ländern viel mehr nutzt als der bloße Export von Rohstoffen – dann erhebt die EU hohe Zölle, um ihre Unternehmen

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